Aktuelles

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen fallen unsere Präsenzveranstaltungen derzeit aus. Ab Februar 2021 bieten wir unsere Vorträge in einem digitalen Format an. Die Vorträge werden per Video-Stream im Internet übertragen, bitte beachten Sie unter Veranstaltungen die jeweils angegebenen Links!

Nach der Sommerpause wollen wir regulär in Präsenz wieder Vorträge durchführen. Infos dazu rechtzeitig auf diesen Seiten.

Die Mitgliederversammlung findet am 26.10.2021  statt, wozu rechtzeitig fristgerecht eingeladen wird.

Achtung: die Studienfahrt am 3.7.21 entfällt!

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Aufzeichnung der letzten Vorträge:

23.02.2021, Ferdinand Müller

Der vergessene Erzbischof? Aus Anlass des 60. Todestags von Kardinal Joseph Wendel

> zum Video

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23.3.2021, Dr. Stephan Mokry

Der Bayerische Klerusverband und das Klerusblatt als Forschungsobjekt

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200 Jahre Erzbistum München und Freising: beachten Sie unsere Tagungskooperation unter Veranstaltungen!

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NEUERSCHEINUNG

Ein Grundlagenwerk zur Diözesangeschichte ab sofort erhältlich

Die Pfarrbeschreibungen des Erzbistums München und Freising von 1817, hg. von Franz Xaver Bischof im Auftrag des Vereins für Diözesangeschichte von München und Freising, 3 Teile, München 2021.

ISBN: 978-3-96049-088-3

Bestellmöglichkeit: info@vdg-muenchen.de oder über jede Buchhandlung.

Preis: € 120.--

Ermäßigter Preis für Vereinsmitglieder: € 90.--

Zum Inhalt Die Pfarrbeschreibungen der Erzdiözese München und Freising stellen eine diözesangeschichtliche Quelle ersten Ranges dar. Die Beschreibung sämtlicher Pfarreien der Diözese Freising einschließlich der ihrer Administration unterstellten Salzburger und Chiemseer Pfarreien nach einem vorgegebenen einheitlichen Fragenkatalog wird hier erstmals in vollständiger Form ediert. Die Quellentexte aus dem Jahr 1817 dokumentieren detailliert die strukturellen und pastoralen Verhältnisse am Beginn einer neuen Epoche der Diözesangeschichte. Sie geben breitgefächert Auskunft über die tatsächliche Beschaffenheit einer jeweiligen Pfarrei, liefern vielseitige Informationen über das kirchlich-religiöse Leben wenige Jahre nach der Säkularisation; sie orientieren über Frömmigkeitstraditionen, Kirchenbau und Kirchenkunst, Siedlungs- und Verkehrsstruktur; sie geben Aufschluss über das Seelsorgepersonal und die Seelenzahlen und – soweit vorhanden – auch über das Schulwesen. Die Pfarrbeschreibungen von 1817 bilden damit gleichsam die „Eröffnungsbilanz“ (Roland Götz) der Erzdiözese München und Freising, die 1817/21 errichtet worden ist und deren zweihundertjähriges Bestehen wir dieses Jahr begehen. Darüber hinaus sind die Pfarrbeschreibungen eine exzellente Fundgrube für demografische, geografisch-topografische und volkskundliche Untersuchungen, für die Schulgeschichte im frühen 19. Jahrhundert und für die Siedlungsgeschichte und Ortsnamenforschung in großen Teilen von Ober- und Niederbayern.

Des Weiteren stellt die Edition einen Meilenstein für die Pfarrgeschichtsschreibung dar. Sie ergänzt in idealer Weise die von Anton Mayer und Georg Westermayer besorgte Statistische Beschreibung des Erzbisthums München-Freising, die zwischen 1874 und 1884 in drei Bänden erschienen ist. Mit den Pfarrbeschreibungen, die 1936 zur Aktualisierung des Mayer-Westermayer eingeholt wurden, liegen für fast jeden Pfarrort somit drei Querschnittsquellen vor, welche den Stand der Entwicklung einer jeden Pfarrei der Erzdiözese, insbesondere ihrer strukturellen Veränderungen, im 19. und 20. Jahrhundert im Abstand von jeweils 50 bis 70 Jahren dokumentieren.

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